AWO Begegnungszentrum

Aktuelles

Veranstaltung im Rahmen des Frauenmärz 2016

In Kooperation mit der AOK Nordost

Sind Sie neu in Deutschland und brauchen eine Krankenversicherung?
Wann ist die gesetzliche Krankenversicherung möglich?
Wann kommt die freiwillige Krankenversicherung in Frage?
Welche Möglichkeiten zur Krankenversicherung haben Frauen, die als selbständige arbeiten?

 

Frau Serena Manno von der AOK Nordost berät neu zugewanderte Frauen zum Krankenversicherungssystem und beantwortet Ihre individuellen Fragen.

Die Beratung ist möglich auf deutsch, spanisch, englisch oder italienisch.

 

Wann? 07.03.2016, 14 – 16 Uhr
Wo? Im Bezirksamt Kreuzberg, Altbau, Erdgeschoss, Raum 0044

Orientalische Gesangs- und Tanzgruppe - gegen Rassismus - lädt ab 25.04.2014 zum Mitmachen ein.

Die Tanzgruppe trifft sich jeden Freitag von 20:00 – 23:00 Uhr und die Gesangsgruppe an jedem letzten Freitag im Monat in der Waldemarstr. 57.

 

Anfragen bitte an DILANUKILAM@groups.facebook.com stellen.

KULTUR FÜR ASYL

Shermin Langhoff (Intendantin vom Maxim Gorki Theater), hat eine Online-Petition gegen den „Asylkompromiss“ von 1993 ins Leben gerufen. Wir vom Begegnungszentrum unterstützen diese Petition. 

 

Bitte besuchen Sie die  Seite bei change.org, wenn auch Sie die Aktion untersützen möchten.

 

HIPPY ist eine Abkürzung für Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters. Das Eltern-Kind-Programm richtet sich insbesondere an sozial benachteiligte Migrantenfamilien mit Kindern im Vorschulalter. HIPPY erreicht seit dem Start in Berlin 1998 jährlich rund 120 Frauen und ihre Kinder. "HIPPY", so der Integrationsbeauftragte, "hat sich in den Berliner Innenstadtbezirken zu einem zentralen Baustein niedrigschwelliger Erziehungsberatung entwickelt, das seine Klientel wirklich erreicht." Der Integrationsbeauftragte fördert das Programm aus seinem Etat mit jährlich 75.000 Euro für die Arbeit mit Familien arabischer und türkischer Herkunft aus Mitte (Wedding) und Kreuzberg. Daneben erhält das Projekt auch Mittel aus anderen Förderprogrammen z.B. des Europäischen Integrationsfonds und der Bezirke.

Das HIPPY Programm ist auch Fundament Berliner Integrationspolitik

Am 26.11. hatte der neue Film zum Familienbildungsprogramm von HIPPY-Deutschland seine Premiere. Anlässlich der Vorführung im Ludwig-Ehrhard-Haus hob Berlins Integrationsbeauftragter, Günter Piening, die Bedeutung von Elternarbeit für die Berliner Integrationspolitik hervor: "Bei der Integration von Migrantenkindern in die vorschulische Bildung sind in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt worden. Im Zentrum steht die Förderung in den Kitas. Ergänzt werden diese Reformschritte durch Programme aufsuchender Elternarbeit, wie z.B. den Stadtteilmüttern oder eben beim HIPPY-Programm. HIPPY ist ein wichtiges Scharnier, das die Kooperation zwischen Elternhaus und Kita festigt und flexibel hält."

 

Das Programm HIPPY setzt bei der Mutter als erster und wichtigster Erziehungsperson an. Mit Hilfe einfacher Arbeitsmaterialien wie Bilderbüchern, Mal- u. Arbeitsblättern und anderen Materialien übt sie spielerisch zusammen mit ihrem Kind täglich etwa 20 Minuten zu Hause, wobei beide erfahren, dass Lernen auch Spaß machen kann. Gleichzeitig erhalten sie einen besseren Zugang zur deutschen Sprache.

 

Die Arbeiterwohlfahrt als Träger des Projekts stellt fest, auch wenn fast alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen - einige Wissen nicht, wie sie ihre Kinder optimal auf die Schule vorbereiten können. Diese Situation führt dazu, dass die Kinder von ihren Eltern nicht in ausreichendem Maße auf die Schule vorbereitet werden und somit ein "regulärer" Unterricht zumindest an einigen Schulen im Berliner Innenstadtbereich kaum noch möglich ist. Genau hier greift HIPPY. Die Mütter werden bei der Arbeit mit dem Material regelmäßig zu Hause von Hausbesucherinnen angeleitet und unterstützt. Diese sind deutsch sprechende Migrantinnen, kommen aus demselben Kulturkreis wie die Mütter und sind für sie nicht selten ein Vorbild erfolgreicher Integration.

 

Für die Arbeit mit den Familien werden die Hausbesucherinnen angeleitet und geschult. Außerdem werden sie im Rahmen des Projektes weiter qualifiziert, da sie als Migrantinnen in stärkerem Maß von Arbeitslosigkeit betroffen sind und wenig Perspektiven haben, einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu finden. HIPPY ist in Berlin ein "ungewöhnlicher" und erfolgreicher Ansatz der aufsuchenden Familienarbeit, der sich in den Jahren der praktischen Arbeit äußerst bewährt hat. Berlins Integrationsbeauftragter hält die Arbeit dieses Programms weiterhin für unbedingt notwendig und wichtig.

 

Wegen des großen Bedarfs hat sich das HIPPY-Programm inzwischen auch auf die Arbeit in Berliner Grundschulen ausgedehnt und hier zur Stärkung der Kooperation zwischen Elternhaus und Schule geführt.

 

Weitere Informationen unter  www.hippy-deutschland.de

Mehr als nur Aufklärung: Begegnung statt Isolation

Interkulturelle Gesundheitsförderung im sozialen Brennpunkt Berlin-Kreuzberg

 

Fachzeitschrift "FORUM" der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) hat im aktuellen Heft 3/2007 einen Artikel über das Begegnungszentrum veröffentlicht.

 

Darin heißt es: "Einen Beitrag zur Integration leistet das Angebot des AWO Begegnungszentrums in Berlin-Kreuzberg. Beratung, Gemeinwesenarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe für Migranten wird hier generationsübergreifend seit über 30 Jahren erfolgreich in der Gesundheitsförderung umgesetzt."

 

Der Artikel als PDF-Datei zum herunterladen.

 

DVSG ist ein Fachverband, der Soziale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens fördert.

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Ältere Migrantinnen und Migranten in Berlin

Eine Handreichung des Kooperationsprojektes der Arbeiterwohlfahrt und des Caritas Verbandes "Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe".

 

Die Handreichung wendet sich an Verantwortliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenhilfe- sowie des Gesundheitsbereiches. Sie enthält konkrete Anregungen dafür, wie ein kultursensibler Ansatz in der Praxis umgesetzt werden kann. Sie ist ein Einstieg in die Thematik und bezieht sich auf Datenmaterial der Situation in Berlin.

 

Hier können Sie die erste Handreichung,  das Deckblatt und die zweite Handreichung als PDF-Datei herunterladen.


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