AWO Begegnungszentrum Kreuzberg -  HOME

Ein Ort für Begegnungen - 30 Jahre interkulturelle Arbeit in Berlin Kreuzberg

Das Begegnungszentrum des AWO Landesverbands Berlin e.V. ist seit über 30 Jahren mit Beratungsstelle im Bereich Migration und Integration, Freizeitbereich und Bildungsangeboten für MigrantInnen und Deutsche in Kreuzberg aktiv.  Das Begegnungszentrum ist im Gemeinwesen verankert, bietet seine Dienste überbezirklich an und ist bundesweit wie auch international vernetzt.

 

Jobcenter im Begegnungszentrum

JobCenter Friedrichshain–Kreuzberg kommt ins Begegnungszentrum!

 

Kommen Sie auch und erkunden Sie mit einem Arbeitsvermittler Ihre Fähigkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt!


Nächster Termin:

19. April 2011 | 13:00 - 14:30 Uhr

 

 

Themen:

Welche beruflichen Chancen bestehen in der individuellen Situation?

z.B: Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es mit Hartz IV?

Wie kann ich mich selbständig machen?

Welche Möglichkeiten gibt es, den Job zu erhalten?

 

Themenwünsche im Vorfeld über die Telefonnummer 69 53 56 15.

Gemeinsam bleiben wir eher gesund!

Manche nehmen lange Fahrwege aus Britz oder Spandau auf sich, um ins Begegnungszentrum in der Adalbertsraße zu kommen. Unsere Seniorengruppen begeistern viele Menschen. Hier eine Auswahl:

  

Dobar Dan Gruppe, Senioren aus dem früheren Jugoslawien treffen sich zum Plaudern und zum gemeinsamen Musizieren. Die Gruppe trifft sich alle zwei Wochen.

 

Spanische Senioren. Unsere spanischsprachige Rentnergruppe trifft sich regelmäßig dienstags ab 14:00 Uhr zum Spielen und Plaudern.

 

Türkischsprachige Rentnergruppe. Sonntags und montags von 12:00 bis 17:00 Uhr treffen sich Senioren aus der Türkei zum Spielen und Plaudern.

 

Griechische Senioren. Freitags ab 17:00 Uhr füllen griechische Klänge die Flure.

 

Handarbeitsgruppe "Bunte Kreationen" mit Piera Delpopolo. Die Handarbeitsgruppe trifft sich immer mittwochs von 11:00 bis 14:00 Uhr.

 

Internetkurse für TeilnehmerInnen mit Vorkenntnissen. Kursdauer ca. 10 Wochen. Anmeldung und mehr Informationen  bei Filiz Müller-Lenhartz, Tel.: 695 35 613

Ben Eberle, Stellvertr. Vorsitzender, HIPPY Deutschland e.V.
HIPPY ist eine Abkürzung für Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters. Das Eltern-Kind-Programm richtet sich insbesondere an sozial benachteiligte Migrantenfamilien mit Kindern im Vorschulalter. HIPPY erreicht seit dem Start in Berlin 1998 jährlich rund 120 Frauen und ihre Kinder. "HIPPY", so der Integrationsbeauftragte, "hat sich in den Berliner Innenstadtbezirken zu einem zentralen Baustein niedrigschwelliger Erziehungsberatung entwickelt, das seine Klientel wirklich erreicht." Der Integrationsbeauftragte fördert das Programm aus seinem Etat mit jährlich 75.000 Euro für die Arbeit mit Familien arabischer und türkischer Herkunft aus Mitte (Wedding) und Kreuzberg. Daneben erhält das Projekt auch Mittel aus anderen Förderprogrammen z.B. des Europäischen Integrationsfonds und der Bezirke.

Das HIPPY Programm ist auch Fundament Berliner Integrationspolitik

Am 26.11. hatte der neue Film zum Familienbildungsprogramm von HIPPY-Deutschland seine Premiere. Anlässlich der Vorführung im Ludwig-Ehrhard-Haus hob Berlins Integrationsbeauftragter, Günter Piening, die Bedeutung von Elternarbeit für die Berliner Integrationspolitik hervor: "Bei der Integration von Migrantenkindern in die vorschulische Bildung sind in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt worden. Im Zentrum steht die Förderung in den Kitas. Ergänzt werden diese Reformschritte durch Programme aufsuchender Elternarbeit, wie z.B. den Stadtteilmüttern oder eben beim HIPPY-Programm. HIPPY ist ein wichtiges Scharnier, das die Kooperation zwischen Elternhaus und Kita festigt und flexibel hält."

 

Das Programm HIPPY setzt bei der Mutter als erster und wichtigster Erziehungsperson an. Mit Hilfe einfacher Arbeitsmaterialien wie Bilderbüchern, Mal- u. Arbeitsblättern und anderen Materialien übt sie spielerisch zusammen mit ihrem Kind täglich etwa 20 Minuten zu Hause, wobei beide erfahren, dass Lernen auch Spaß machen kann. Gleichzeitig erhalten sie einen besseren Zugang zur deutschen Sprache.

 

Die Arbeiterwohlfahrt als Träger des Projekts stellt fest, auch wenn fast alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen - einige Wissen nicht, wie sie ihre Kinder optimal auf die Schule vorbereiten können. Diese Situation führt dazu, dass die Kinder von ihren Eltern nicht in ausreichendem Maße auf die Schule vorbereitet werden und somit ein "regulärer" Unterricht zumindest an einigen Schulen im Berliner Innenstadtbereich kaum noch möglich ist. Genau hier greift HIPPY. Die Mütter werden bei der Arbeit mit dem Material regelmäßig zu Hause von Hausbesucherinnen angeleitet und unterstützt. Diese sind deutsch sprechende Migrantinnen, kommen aus demselben Kulturkreis wie die Mütter und sind für sie nicht selten ein Vorbild erfolgreicher Integration.

 

Für die Arbeit mit den Familien werden die Hausbesucherinnen angeleitet und geschult. Außerdem werden sie im Rahmen des Projektes weiter qualifiziert, da sie als Migrantinnen in stärkerem Maß von Arbeitslosigkeit betroffen sind und wenig Perspektiven haben, einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu finden. HIPPY ist in Berlin ein "ungewöhnlicher" und erfolgreicher Ansatz der aufsuchenden Familienarbeit, der sich in den Jahren der praktischen Arbeit äußerst bewährt hat. Berlins Integrationsbeauftragter hält die Arbeit dieses Programms weiterhin für unbedingt notwendig und wichtig.

 

Wegen des großen Bedarfs hat sich das HIPPY-Programm inzwischen auch auf die Arbeit in Berliner Grundschulen ausgedehnt und hier zur Stärkung der Kooperation zwischen Elternhaus und Schule geführt.

 

Weitere Informationen unter  www.hippy-deutschland.de

Safiye Kargı
Rukiye Gök
und Sehmus Kargı

Zu Besuch bei der Bundeskanzlerin

Am 1.Oktober 2008 lud die Bundeskanzlerin gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge  und Integration Vertreter der ersten Generation von angeworbenen Arbeitsmigranten ins Bundeskanzleramt ein, um ihre Aufbau- und Lebensleistung zu würdigen.

 

Drei Ehrenamtliche des AWO Begegnungszentrums - Sehmus Kargı, Safiye Kargı und Rukiye Gök - gehörten zu den geladenen Gästen.

Deutsch lernen mit Erfolg!

Integrationskurse im Begegnungszentrum

 

Sie lernen Deutsch und ihr Kind spielt betreut gleich nebenan. (600 Std. + Vorkurs für Ungeübte und Orientierungskurs). Kinderbetreuung während des Unterrichts durch eine Erzieherin (Kinder ab dem 4. Lebensmonat).

 

Termine bitte erfragen!

 

Anmeldung ab sofort bei Frau Schürmann, Tel. 695 356 -10 und Frau Hellwig-Fuhl, Tel. 695 356 -25

Foto: F. Müller-Lenhartz

"Forumtheater" im Begegnungszentrum

Mit Theaterpädagogin Hülya Karcı-Egetenmeier haben wir im März ein Theaterworkshop im Begegnungszentrum durchgeführt.

 

Angewendet wurde die Methode "Forumtheater", eine Form des interaktiven Theaters. Mehr Informationen und Fotos.

Mehr als nur Aufklärung: Begegnung statt Isolation

Interkulturelle Gesundheitsförderung im sozialen Brennpunkt Berlin-Kreuzberg

 

Fachzeitschrift "FORUM" der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) hat im aktuellen Heft 3/2007 einen Artikel über das Begegnungszentrum veröffentlicht.

 

Darin heißt es: "Einen Beitrag zur Integration leistet das Angebot des AWO Begegnungszentrums in Berlin-Kreuzberg. Beratung, Gemeinwesenarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe für Migranten wird hier generationsübergreifend seit über 30 Jahren erfolgreich in der Gesundheitsförderung umgesetzt."

 

Der Artikel als PDF-Datei zum herunterladen.

 

DVSG ist ein Fachverband, der Soziale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens fördert.

Downloads
Ältere Migrantinnen und Migranten in Berlin

Eine Handreichung des Kooperationsprojektes der Arbeiterwohlfahrt und des Caritas Verbandes "Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe".

 

Die Handreichung wendet sich an Verantwortliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenhilfe- sowie des Gesundheitsbereiches. Sie enthält konkrete Anregungen dafür, wie ein kultursensibler Ansatz in der Praxis umgesetzt werden kann. Sie ist ein Einstieg in die Thematik und bezieht sich auf Datenmaterial der Situation in Berlin.

 

Hier können Sie die erste Handreichung,  das Deckblatt und die zweite Handreichung als PDF-Datei herunterladen.


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