AWO Begegnungszentrum Kreuzberg -  HOME

Ein Ort für Begegnungen - 30 Jahre interkulturelle Arbeit in Berlin Kreuzberg

Das Begegnungszentrum des AWO Landesverbands Berlin e.V. ist seit über 30 Jahren mit Beratungsstelle im Bereich Migration und Integration, Freizeitbereich und Bildungsangeboten für MigrantInnen und Deutsche in Kreuzberg aktiv.  Das Begegnungszentrum ist im Gemeinwesen verankert, bietet seine Dienste überbezirklich an und ist bundesweit wie auch international vernetzt.

 

Ben Eberle, Stellvertr. Vorsitzender, HIPPY Deutschland e.V.

HIPPY ist eine Abkürzung für Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters. Das Eltern-Kind-Programm richtet sich insbesondere an sozial benachteiligte Migrantenfamilien mit Kindern im Vorschulalter. HIPPY erreicht seit dem Start in Berlin 1998 jährlich rund 120 Frauen und ihre Kinder. "HIPPY", so der Integrationsbeauftragte, "hat sich in den Berliner Innenstadtbezirken zu einem zentralen Baustein niedrigschwelliger Erziehungsberatung entwickelt, das seine Klientel wirklich erreicht." Der Integrationsbeauftragte fördert das Programm aus seinem Etat mit jährlich 75.000 Euro für die Arbeit mit Familien arabischer und türkischer Herkunft aus Mitte (Wedding) und Kreuzberg. Daneben erhält das Projekt auch Mittel aus anderen Förderprogrammen z.B. des Europäischen Integrationsfonds und der Bezirke.

Das HIPPY Programm ist auch Fundament Berliner Integrationspolitik

Am 26.11. hatte der neue Film zum Familienbildungsprogramm von HIPPY-Deutschland seine Premiere. Anlässlich der Vorführung im Ludwig-Ehrhard-Haus hob Berlins Integrationsbeauftragter, Günter Piening, die Bedeutung von Elternarbeit für die Berliner Integrationspolitik hervor: "Bei der Integration von Migrantenkindern in die vorschulische Bildung sind in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt worden. Im Zentrum steht die Förderung in den Kitas. Ergänzt werden diese Reformschritte durch Programme aufsuchender Elternarbeit, wie z.B. den Stadtteilmüttern oder eben beim HIPPY-Programm. HIPPY ist ein wichtiges Scharnier, das die Kooperation zwischen Elternhaus und Kita festigt und flexibel hält."

 

Das Programm HIPPY setzt bei der Mutter als erster und wichtigster Erziehungsperson an. Mit Hilfe einfacher Arbeitsmaterialien wie Bilderbüchern, Mal- u. Arbeitsblättern und anderen Materialien übt sie spielerisch zusammen mit ihrem Kind täglich etwa 20 Minuten zu Hause, wobei beide erfahren, dass Lernen auch Spaß machen kann. Gleichzeitig erhalten sie einen besseren Zugang zur deutschen Sprache.

 

Die Arbeiterwohlfahrt als Träger des Projekts stellt fest, auch wenn fast alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen - einige Wissen nicht, wie sie ihre Kinder optimal auf die Schule vorbereiten können. Diese Situation führt dazu, dass die Kinder von ihren Eltern nicht in ausreichendem Maße auf die Schule vorbereitet werden und somit ein "regulärer" Unterricht zumindest an einigen Schulen im Berliner Innenstadtbereich kaum noch möglich ist. Genau hier greift HIPPY. Die Mütter werden bei der Arbeit mit dem Material regelmäßig zu Hause von Hausbesucherinnen angeleitet und unterstützt. Diese sind deutsch sprechende Migrantinnen, kommen aus demselben Kulturkreis wie die Mütter und sind für sie nicht selten ein Vorbild erfolgreicher Integration.

 

Für die Arbeit mit den Familien werden die Hausbesucherinnen angeleitet und geschult. Außerdem werden sie im Rahmen des Projektes weiter qualifiziert, da sie als Migrantinnen in stärkerem Maß von Arbeitslosigkeit betroffen sind und wenig Perspektiven haben, einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu finden. HIPPY ist in Berlin ein "ungewöhnlicher" und erfolgreicher Ansatz der aufsuchenden Familienarbeit, der sich in den Jahren der praktischen Arbeit äußerst bewährt hat. Berlins Integrationsbeauftragter hält die Arbeit dieses Programms weiterhin für unbedingt notwendig und wichtig.

 

Wegen des großen Bedarfs hat sich das HIPPY-Programm inzwischen auch auf die Arbeit in Berliner Grundschulen ausgedehnt und hier zur Stärkung der Kooperation zwischen Elternhaus und Schule geführt.

 

Weitere Informationen unter  www.hippy-deutschland.de

Jobcenter im Begegnungszentrum

Das JobCenter Friedrichshain–Kreuzberg kommt ins AWO-Begegnungszentrum! Kommen Sie auch und erkunden Sie mit einem Arbeitsvermittler Ihre Fähigkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt!


09.12.2008 und 20.01.2009, jeweils 13.00 - 14.30 Uhr
 

Themenwünsche im Vorfeld an Gundula Kapteina, Tel.: 69 53 56 15.

Gruppenfoto Buntes Kreuzberg Aktion Herbst 2006. Foto: Metin Yilmaz

Gruppenfoto Buntes Kreuzberg Aktion Herbst 2006. Foto: Metin Yilmaz

"Buntes Kreuzberg – Bunter Herbst – Rund um die Kastanie"

Kleine Putzaktion. Laubsammeln um Waldemarstrasse, Adalbertstrasse und Mariannenplatz.

 

Treffpunkt: am Sonntag, 19.10.2008, 11.00 Uhr

im AWO Begegnungszentrum, Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin

 

Das AWO Begegnungszentrum wird  mit  der St. Thomasgemeinde, dem Pestalozzi Fröbel Haus,  dem Seniorenamt Friedrichshain-Kreuzberg, der Bewohnerinitiative Mariannenplatz, RAA Schülerclub  und anderen am Sonntag den 19. Oktober von 11.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr auf der Fläche des Bethanien und des Mariannenplatzes einen Aktionstag mit dem Schwerpunkt Kastanie durchführen.

 

Zwei Führungen mit den Schwerpunkten "Geschichte des Bethanien" und "Natur, Baum und Vogelbestand" und weitere Informationen zum Baugeschehen, zur geplanten Gartengruppe und zur Miniermotte gehören dazu. Abgerundet wird der Aktionstag mit einer kleinen Ausstellung, Musik, Suppe und vielen netten Gesprächen im AWO Begegnungszentrum.

 

Mehr Informationen unter Tel.: 695 35 613 (Filiz Müller-Lenhartz)

Zu Besuch bei der Bundeskanzlerin

Safiye Kargı

Safiye Kargı

Rukiye Gök

Rukiye Gök

und Sehmus Kargı

und Sehmus Kargı

Am Mittwoch, den 1.Oktober 2008, lädt die Bundeskanzlerin gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge  und Integration Vertreter der ersten Generation von angeworbenen Arbeitsmigranten ins Bundeskanzleramt ein, um ihre Aufbau- und Lebensleistung zu würdigen.

 

Drei Ehrenamtliche des AWO Begegnungszentrums - Sehmus Kargı, Safiye Kargı und Rukiye Gök - gehören zu den geladenen Gästen.

Deutsch lernen mit Erfolg!

Integrationskurse im Begegnungszentrum

 

Sie lernen Deutsch und ihr Kind spielt betreut gleich nebenan. (600 Std. + Vorkurs für Ungeübte und Orientierungskurs). Kinderbetreuung während des Unterrichts durch eine Erzieherin (Kinder ab dem 4. Lebensmonat).

 

Termine bitte erfragen!

 

Anmeldung ab sofort bei Frau Schürmann, Tel. 695 356 -10 und Frau Hellwig-Fuhl, Tel. 695 356 -25

Foto: F. Müller-Lenhartz

"Forumtheater" im Begegnungszentrum

Mit Theaterpädagogin Hülya Karcı-Egetenmeier haben wir im März ein Theaterworkshop im Begegnungszentrum durchgeführt.

 

Angewendet wurde die Methode "Forumtheater", eine Form des interaktiven Theaters. Mehr Informationen und Fotos.

Plakate für die aktuellen Kurse, auf türkisch

Plakate für die aktuellen Kurse, auf türkisch

und auf deutsch.

und auf deutsch.

Frauenintegrationskurse

Einladung zu einem Frauenintegrationskurs im Begegnungszentrum, vom 1. August bis 28. September 2007

 

Türkische Frauen, Neuzugewanderte, Alteingesessene, sind eingeladen, die Angebote unseres Bezirks kennen zu lernen. Kinder können mitgebracht werden, für Kinderbetreuung ist gesorgt.

 

Die Kurse sind für die Teilnehmerinnen kostenlos.

 

Wir werden über unsere Interessen und Wünsche, über die Kindererziehung, über Hilfsangebote in unserer Nachbarschaft und vieles mehr diskutieren und uns austauschen.

Was können wir gemeinsam unternehmen, wie können wir unsere Kinder fördern, wo können wir Deutschkurse besuchen?

Wir werden gemeinsam Exkursionen unternehmen z.B. Das Abgeordnetenhaus besuchen, Das rote Rathaus und einige historische Stätte unserer Stadt besichtigen, etwas über die Gegenwart und die Geschichte erfahren.

 

Wir werden

die Strukturen in unserem Bezirk kennen lernen,

mit Politikern reden,

die verschiedenen Angebote für Familien kennen lernen und uns im Begegnungszentrum mit Fachleuten treffen.

 

Anmeldung ist beim ersten Treffen am 01.08.07 oder auch später möglich.

 

Für mehr Informationen Tel.: 695 35 613 (Filiz Müller-Lenhartz))

Gesunde Städte-Preis 2007 an unser "Kommunales Netzwerk für Gesundheitsförderung und Lebensqualität im Alter Friedrichshain-Kreuzberg".

Gesunde Städte-Preis 2007 an unser "Kommunales Netzwerk für Gesundheitsförderung und Lebensqualität im Alter Friedrichshain-Kreuzberg".

Gesunde-Städte-Netzwerke

"Gesund älter werden in Städten und Regionen",

Nationales Symposium in Berlin, vom 26.-27. April 2007.

 

Am Symposium nahmen über 200 Menschen aus der ganzen Bundesrepublik teil. Das Spektrum an Themen und Arbeitsgruppen reichte von Berichterstattung über das europäische Projekt "Healthy Aging", über "Engagement und Teilhabe im Alter" bis hin zur "Visionen und Perspektiven eines gesunden Alterns".

 

Susanne Koch und Meltem Başkaya von der Arbeiterwohlfahrt haben einen Vortrag über "Gesundheitsfördernde Aktivitäten mit älteren Migrantinnen und Migranten im Stadtteil " gehalten. Hier wurde über die Situation von älteren Migrantinnen und Migranten in einem sozialen Brennpunkt sowie über Gesundheitsförderung im Begegnungszentrum berichtet. Unser Ansatz - Information und Aktivierung ("Walk and Talk") wurde durch das Fachpublikum bestätigt.

 

Im Rahmen des Symposiums wurde der Gesunde Städte-Preis 2007 an unser "Kommunales Netzwerk für Gesundheitsförderung und Lebensqualität im Alter Friedrichshain-Kreuzberg" verliehen sowie an zwei weitere Projekte aus Brandenburg und Leipzig. (Laudatio Gesunde Städte-Preis 2007 Berlin als Link für Dateidownload folgtPDF-Datei)

 

Das Kommunale Netzwerk ist ein gelungenes Beispiel, wie viele Einzelangebote zu einem vielfältigen und differenzierten gesundheitsfördernden Angebot für ältere Menschen aus unterschiedlichem kulturellen, ethnischen und sozioökonomischen Milieus verknüpft werden können. Als aktives Mitglied im Netzwerk sind wir besonders stolz.

Mehr als nur Aufklärung: Begegnung statt Isolation

Interkulturelle Gesundheitsförderung im sozialen Brennpunkt Berlin-Kreuzberg

 

Fachzeitschrift "FORUM" der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) hat im aktuellen Heft 3/2007 einen Artikel über das Begegnungszentrum veröffentlicht.

 

Darin heißt es: "Einen Beitrag zur Integration leistet das Angebot des AWO Begegnungszentrums in Berlin-Kreuzberg. Beratung, Gemeinwesenarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe für Migranten wird hier generationsübergreifend seit über 30 Jahren erfolgreich in der Gesundheitsförderung umgesetzt."

 

Link für Dateidownload folgtDer Artikel als PDF-Datei zum herunterladen.

 

DVSG ist ein Fachverband, der Soziale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens fördert.


Downloads
Ältere Migrantinnen und Migranten in Berlin

Eine Handreichung des Kooperationsprojektes der Arbeiterwohlfahrt und des Caritas Verbandes "Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe".

 

Die Handreichung wendet sich an Verantwortliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenhilfe- sowie des Gesundheitsbereiches. Sie enthält konkrete Anregungen dafür, wie ein kultursensibler Ansatz in der Praxis umgesetzt werden kann. Sie ist ein Einstieg in die Thematik und bezieht sich auf Datenmaterial der Situation in Berlin.

 

Hier können Sie die erste Handreichung,  das Deckblatt und die zweite Handreichung als PDF-Datei herunterladen.


Fenster schliessen